BAYERISCHE NACHHALTIGKEITSSTRATEGIE

zu den korrespondierenden Zielen der Agenda 2030 der Vereinten Nationen (SDGs)

Bildung und Forschung (SDGs 3, 4, 8, 9, 12)

Bildung und Forschung legen durch Vermittlung von Wissen und Erwerb neuer Erkenntnisse die Basis für mehr Nachhaltigkeit in verschiedenen Bereichen.

Gleichzeitig können Bildungs- und Wissenschaftseinrichtungen in unterschiedlicher Weise dazu beitragen, die vielschichtigen Herausforderungen des demografischen Wandels zu bewältigen. Sie steigern die Attraktivität, Vitalität und Wirtschaftskraft einer Region.

Bildung (SDGs 4, 8)

Bildung ist der Schlüssel für eine nachhaltige Entwicklung, da der Erwerb von Wissen und die Vermittlung von Werten und Orientierungshilfen hierfür entscheidende Grundlagen sind. Bildung ist aber auch für eine solidarische Leistungsgesellschaft von elementarer Bedeutung, weil die Gesellschaft insgesamt nur dann auf Dauer erfolgreich sein kann, wenn möglichst jeder Mensch im Land gut gebildet und ausgebildet ist.

In einer zunehmend von Digitalisierung geprägten Welt entstehen neuartige Chancen und Herausforderungen: Junge Menschen müssen Kompetenzen und Einstellungen erwerben, die es ihnen ermöglichen, mit den steten Veränderungen des technologischen Wandels offen und flexibel umzugehen, Innovationen und Informationen kompetent zu bewerten, sie kritisch zu hinterfragen und sie gewinnbringend einzusetzen. Der kompetente Umgang mit Informations- und Kommunikationstechnologien stellt heute neben Lesen, Schreiben und Rechnen eine vierte Kulturtechnik dar.

Es gilt, die Bildungsergebnisse in Bayern weiter zu steigern, die Durchlässigkeit weiter zu verbessern und die Teilhabechancen aller Schülerinnen und Schüler weiter zu erhöhen.

Struktur des Bildungswesens (SDGs 4, 8 und 12)

Frühkindliche Bildung (SDGs 4, 5)

Die Herausforderungen im Bereich frühkindlicher Bildung und Erziehung ergeben sich einerseits aus der Sicherstellung von hoher Bildungsqualität und Chancengerechtigkeit, andererseits aus den Forderungen nach Vereinbarkeit von Familie und Beruf und der zusätzlichen Unterstützung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen wie z.B. Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache.

Bayern gehört mit dem Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz und dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan für Kinder in Tageseinrichtungen bis zur Einschulung (BEP) bundesweit zu den Vorreitern der Qualitäts- und Bildungsoffensive im Bereich Kindertageseinrichtungen.

Ziele
  • Unterstützung der Kommunen beim bedarfsgerechten Ausbau qualitativ hochwertiger Betreuungsplätze für Kinder bis zur Einschulung
  • gemeinsam mit den Kommunen dafür zu sorgen, dass Schulkindern nach Bedarf ein qualifiziertes Bildungs- und Betreuungsangebot in Ganztagsschulen, Horten und integrierten Modellen zur Verfügung steht
  • Steigerung der Betreuungsquote von Kindern mit Migrationshintergrund im Vorschulalter
  • Sprachliche Förderung von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache bereits im Vorschulalter, so dass sie in Regelklassen eingeschult werden können
  • Noch engere Verzahnung von Elementar- und Primarbereich (durch weitere gemeinsame Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen und Lehrkräfte sowie gemeinsame Leitlinien für die pädagogische Arbeit in Tageseinrichtung und Grundschule)
  • Stärkung der Elternbeteiligung sowie der Familienorientierung in den Kindertageseinrichtungen
  • dem Fachkräftemangel in Kindertageseinrichtungen entgegenwirken
Maßnahmen
  • Ausbau von Kinderbetreuungsplätzen für Kinder bis zur Einschulung im Rahmen eines 4. Sonderinvestitionsprogramms (2017-2020)
  • Qualitätsinitiative in Verbindung mit Bund-Länder-AG „Frühe Bildung“
  • Medienkompetenz in der Frühpädagogik und anderen Bereichen der Kinder- und Jugendhilfe stärken (geplant: Errichtung des Bayerischen Zentrums für Medienkompetenz in der Frühpädagogik (ZMF) und Durchführung eines Modellversuchs zur Medienkompetenz in der Frühpädagogik)
  • Aktualisierung des Bildungs- und Erziehungsplans
  • Förderung der Inklusion in Kindertageseinrichtungen
  • Weiterführende Qualifikation pädagogischer Fachkräfte
  • Umsetzung der gemeinsamen Leitlinien für die pädagogische Arbeit im Elementar- und Primarbereich
  • breites Ausbildungsangebot zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in Kindertageseinrichtungen

Schulische Bildung (SDGs 4)

Schulische Bildung steht vor der Aufgabe, allen jungen Menschen eine individuelle Bildungschance zu eröffnen und die Ausschöpfung der vorhandenen Bildungspotentiale zu gewährleisten. Die Schulen folgen dabei einem ganzheitlichen Bildungsanspruch, der eine umfassende Teilhabe und Mitverantwortung in einer solidarischen Leistungsgesellschaft ermöglichen soll.

Das gute Abschneiden der bayerischen Schülerinnen und Schüler bei Schulleistungsstudien und die Ergebnisse der Ländervergleiche 2009, 2011 und 2015 zeigen, dass es in Bayern besser als anderswo gelingt, über alle Schularten hinweg einen nachhaltigen Bildungserfolg zu erreichen. Dieser Erfolg ist nicht nur Bestätigung, sondern zugleich Auftrag für die Zukunft

Ziele
  • Etablierung von Bayern als Land mit den besten Bildungschancen
  • Erhalt eines möglichst wohnortnahen bzw. flächendeckenden Bildungsangebots, insbesondere in strukturschwachen ländlichen Gebieten
  • Weitere Reduzierung der Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss
Maßnahmen
  • Qualitätssicherung im Schulsystem durch
    • Umsetzung des neuen LehrplanPlus
    • Interne und externe Evaluation mit dem Ziel der Weiterentwicklung der Schulen vor Ort
    • Fortentwicklung von Instrumenten, wie z.B. Orientierungsarbeiten/ Vergleichsarbeiten und Jahrgangsstufentests sowie regelmäßige Bildungsberichterstattung
    • Weiterentwicklung der Lehreraus- und Fortbildung
    • Kontinuierliche Weiterentwicklung der Unterrichtsdidaktik und –methodik
    • Stärkung der digitalen Bildung an Schulen
    • Systematisierung des Einsatzes digitaler Medien und Werkzeuge, z.B. auf Basis von Medien- und Methodencurricula
  • Wohnortnähe und Standortsicherung durch
    • Grundschulgarantie des Herrn Ministerpräsidenten,
    • Einrichtung jahrgangskombinierter Klassen an Grundschulen
    • Möglichkeit zur Bildung von Grundschulverbünden
    • Mittelschule als Säule des differenzierten Schulwesens
    • Konsolidierung von Mittelschulverbünden
    • Bündelung und Weiterentwicklung von Ideen und Erfahrungen aus der Region im Rahmen der Initiative „Bildungsregionen in Bayern“
    • Verbesserte Abstimmung und Vernetzung bestehender Bildungsangebote   
  • Systemkonstanz und Durchlässigkeit durch
    • Differenziertes Schulsystem für die vielfältigen Neigungen
    • Maßnahmen zur Ermöglichung sozialer, beruflicher und gesellschaftlicher Teilhabe von Schülerinnen und Schülern
    • Ausbau eines flächendeckenden und bedarfsorientierten Ganztagsangebots in allen Schularten

Berufliche Bildung (SDGs 4, 5, 8)

Berufliche Bildung ist für den überwiegenden Teil der Jugendlichen der Einstieg in das Berufsleben. Von der Qualifikation der verfügbaren Fachkräfte hängen zu einem Großteil Standortsicherung, struktureller Wandel und gesellschaftliche Innovation ab.

Für die allgemeinbildenden Schulen in Bayern gilt es daher, die erforderlichen Voraussetzungen für berufliche Bildungswege zu schaffen. Aufgabe der Wirtschaft ist es, Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten bereitzustellen, die jungen Menschen einen Einstieg in das Erwerbsleben erlauben. Gleichzeitig zwingt die rasante Entwicklung in Wissenschaft und Technik dazu, mit diesem Tempo Schritt zu halten (Wirtschaftswelt 4.0, Arbeitswelt 4.0, Digitalisierung etc.). Die Herausforderungen dieser Veränderungen werden nur durch kontinuierliches „Lebenslanges Lernen“ zu bewältigen sein, damit auch mittel- und langfristig die Wettbewerbs- und Leistungsfähigkeit der Unternehmen gesichert werden kann.

Ziele
  • Erhalt der Spitzenposition Bayerns beim Ausbildungsstellenmarkt unter den großen Flächenländern
  • Verstärkte Berufsorientierung in der Schule
  • Erwerb einer beruflichen Handlungskompetenz, die digitale Arbeits- und Geschäftsprozesse einschließt
  • Verbesserung der beruflichen Fort- und Weiterbildung als wesentlicher Faktor künftiger Wettbewerbsfähigkeit
Maßnahmen
  • Hinwirken auf Anpassung von Rahmenbedingungen an Veränderungen des Wirtschaftslebens und der Technik
  • Hinwirken auf Entwicklung und Einführung geeigneter Evaluationsverfahren
  • Fortschreibung der „Allianz für starke Berufsbildung in Bayern“
  • Förderung der Ausbildungsbereitschaft von Betrieben, insbesondere mit betrieblichen Fördermaßnahmen im Programm „Fit for Work“
  • Förderung Berufliche Bildung insbesondere für den Mittelstand (Handwerk und IHK)
  • Förderung von Fort- und Weiterbildungsaktivitäten der Unternehmen und des Engagements von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern unter Berücksichtigung des originären Interesses der selbigen

Hochschulen (SDGs 3, 4, 8)

Hochschulen sind Lern-, Lehr- und Forschungseinrichtungen. Sie tragen eine gesellschaftliche Verantwortung und fungieren als entscheidende Innovationsmotoren.

Die anhaltend hohen Studienberechtigten- und Studierendenzahlen in Bayern bieten die Chance, diese Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels für eine verstärkte Integration des Nachhaltigkeitsgedankens in Studium und Lehre zu nutzen.

Ziele
  • Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen
  • Flächendeckender Ausbau der Ausbildungskapazitäten
  • Verbesserung der Qualität der Lehre
  • Ausbau der Internationalisierung
  • Steigerung der Absolventenquote in den MINT*-Fächern
  • Zukunftsimpulse für die Digitalisierung in Wirtschaft und Gesellschaft
  • Förderung der Studienaufnahme von beruflich Qualifizierten, Hochschulzugangsberechtigten mit familiären Pflichten, Migrationshintergrund oder sozial benachteiligter Herkunft
  • Ausbau der akademischen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens zu einer tragenden Säule hochschulischer Tätigkeit (neben Forschung und grundständiger Lehre)
  • Ausgestaltung der Hochschule der Zukunft als familienfreundlichen Lebensraum; Vereinbarkeit von Familie und Arbeitssituation
  • Berücksichtigung von Bildung für Nachhaltige Entwicklung in künftigen Zielvereinbarungen mit den bayerischen Hochschulen
Maßnahmen
  • Einsatz für angemessene Grundausstattung und Rahmenbedingungen
  • Erhalt der Ausbildungskapazitäten und der guten Betreuungsrelationen sowie Förderung der Schaffung preisgünstigen Wohnraums für Studierende mit staatlichen Mitteln
  • Modernisierung der Hochschulen sowohl hinsichtlich der Inhalte der Studiengänge als auch der didaktischen Konzepte und Organisationsabläufe unter besonderer Berücksichtigung der Anforderungen einer sich zunehmend digitalisierenden Welt
  • Schaffung individueller und neuer zielgruppenspezifischer Studienangebote
  • Aufbau und Verbreitung von strategischer und operativer Exzellenz in der hochschulischen Weiterbildung und des lebenslangen Lernens
  • Ausbau der sozialen Infrastruktur in der Kinderbetreuung, in Wohnheimen und Mensen

Bildung für nachhaltige Entwicklung (SDGs 4)

Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) möchte Menschen zu zukunftsfähigem Denken und verantwortungsvollem Handeln befähigen. Damit soll sich jeder Einzelne aktiv an der Gestaltung eines ökologisch verträglichen, wirtschaftlich leistungsfähigen und sozial gerechten Lebensstils beteiligen können.

Bildungsangebote im Sinn einer BNE sind integrativ und inklusiv; sie berücksichtigen soziale Milieus und kulturelle Hintergründe. Damit kann BNE auch zur Integration beitragen.

Ziele
  • Vermittlung von Wissen, Werthaltungen und Schlüsselkompetenzen, um Menschen vorausschauendes und generationenübergreifendes Denken, interdisziplinäres Wissen, autonomes Handeln und Teilhabe an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen zu ermöglichen.
  • Verankerung der Bildung für nachhaltige Entwicklung in allen Bildungsbereichen. Bis 2030 sollen 1,2 Mio. Bürger pro Jahr durch geförderte Veranstaltungen der Qualitätssiegelträger Umweltbildung.Bayern erreicht werden.
Maßnahmen
  • Förderung außerschulischer Umweltbildung/ BNE durch Projekte von staatlich anerkannten Umweltstationen und anderen Umweltbildungseinrichtungen für Menschen jeden Alters und aller gesellschaftlichen Gruppen in ganz Bayern
  • Auszeichnung profilierter Akteure mit dem Qualitätssiegel „Umweltbildung.Bayern“ zur Gewährleistung hochqualitativer Umweltbildungs-/BNE-Angebote
  • Schulungen von Multiplikatoren wie pädagogische Fachkräfte und Lehrende
  • Spezielle Angebote für Jugendliche (wie Freiwilliges Ökologisches Jahr oder Jugendsozialarbeit)
  • Bündelung und Fortschreibung bayernweiter BNE-Aktivitäten im Arbeitskreis BNE
  • Kooperationen der außerschulischen Umweltbildung/ BNE mit anderen Bildungsbereichen (Frühkindliche Bildung, Schulische Bildung, Berufliche Bildung, Hochschulbildung, Forst-und Waldpädagogik)

Verbraucherbildung (SDGs 12)

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Informationsmenge und Komplexität der Märkte bedarf es zielgerichteter Hilfe und Unterstützung, um den Verbraucher in die Lage zu versetzen, seine Verantwortung im Marktgeschehen bei der Förderung eines nachhaltigen Konsums bestmöglich erfüllen zu können.

Verbraucherbildung mit der Zielsetzung eines nachhaltigen Konsums ist Teil der Bildung zur nachhaltigen Entwicklung. Entwicklungen wie Digitalisierung und Migration führen zu neuen Herausforderungen bei der Vermittlung von Kompetenzen.

Ziele
  • Verbessertes wirtschaftliches und nachhaltigkeitsorientiertes Verständnis der Verbraucher durch Stärkung der Markt-, Finanz-, Ressourcen- und Datenkompetenz
  • Verankerung der Verbraucherbildung in allen Bildungsbereichen bis 2030
Maßnahmen
  • Förderung von Bildungsangeboten für verschiedene Zielgruppen zu Finanz- und Internetthemen
  • Aufbau eines Netzwerks von Verbrauchertrainern in der Erwachsenenbildung
  • Aufbau eines Netzwerks von Stützpunkten für Verbraucherbildung bei staatlich anerkannten Einrichtungen der Erwachsenenbildung
  • Auslobung von „Partnerschulen Verbraucherbildung“ in allen Schularten
  • Etablierung des freiwilligen Wahlfachs „Verbraucherprofi“ an Realschulen
  • Fortbildungsangebote für Lehrkräfte zur Verbraucherbildung
  • Vergabe des Qualitätssiegels „Verbraucherbildung Bayern“ an Schulen, Einrichtungen der Erwachsenenbildung und Kursleiter

Forschung (SDGs 3, 4, 5, 8, 9, 12)

Die Erforschung der natürlichen und sozialen Grundlagen und die Entwicklung von Lösungen für bekannte oder neue Probleme ist ein Kernanliegen einer fortschrittlichen Gesellschaft, die sich auf die Ressource Wissen gründet. Denn Forschung ist die Basis für Innovationen und ein Mehr an Nachhaltigkeit.

Bayern kann die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung nur bestehen, wenn es den Wandel zur Wissensgesellschaft konsequent vollzieht. Voraussetzung für herausragende Forschungsleistungen im zunehmend globalisierten Wettbewerb ist eine nachhaltig solide finanzierte Forschungslandschaft, die wissenschaftliche Karrieren für junge Menschen attraktiv macht, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Bayern führt und allen eine attraktive Perspektive bietet.
Die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen in Bayern leisten zudem wertvolle Beiträge zur Bewältigung des demografischen Wandels, indem sie sich mit den Herausforderungen dieses Wandels und Lösungsansätzen befassen. Hier tragen die Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen wesentlich dazu bei, das strukturelle Gleichgewicht der Gesellschaft zu erhalten.

Ziele
  • Sicherung einer Spitzenposition Bayerns im Wettbewerb als Forschungsstandort und
    um die Innovationsführerschaft durch Steigerung des FuE-Anteils am BIP auf mindestens 3,6% ab dem Jahr 2020
  • Schaffung bestmöglicher Rahmenbedingungen zur Entfaltung sowohl der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung
  • Identifikation von Zukunftsfeldern und Setzen von Impulsen zur verstärkten Forschung in thematischen Schwerpunktbereichen
  • Stärkung der Forschungskompetenzen Bayerns im Bereich der Digitalisierung sowie Ausbau entsprechender Kooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft
  • Gewinnen der besten Köpfe
  • Regional ausgewogene Ausrichtung der Instrumente der Forschungs- und Innovationspolitik
  • Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hochschuleinrichtungen,  außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen der Wirtschaft
  • Förderung eines effizienten Transfers von Forschungsergebnissen in die Gesellschaft, Wirtschaft und Politik
  • zeitgemäße Wissenschaftskommunikation und Erzeugen eines forschungsfreundlichen Klimas in der Gesellschaft
Maßnahmen
  • Sicherung der bestehenden Hochschulinfrastruktur
  • weiterer Ausbau von Wissenschaftseinrichtungen, u.a. durch Sonderprogramme der Staatsregierung
  • Aufbau einer Universitätsmedizin in Augsburg mit den Forschungsschwerpunkten „Environmental Health Services“ und „Medical Information Sciences“
  • Bündelung von Forschungsaktivitäten im Bereich Digitalisierung durch den Aufbau des Zentrums Digitalisierung.Bayern, ZD.B
  • Einrichtungen von Nachwuchsforschergruppen mit dem Themenschwerpunkt Digitalisierung an staatlichen bayerischen Hochschulen mit einer Förderdauer von fünf Jahren
  • Etablierung eines Programms zur Förderung ausgewählter Promovierender zu Themen der Digitalisierung
  • Gewinnung der besten Köpfe für die Wissenschaft durch eine professionelle Ausgestaltung der Berufungsverfahren, eine verlässliche persönliche Ausstattung und ein optimales Forschungsumfeld
  • Unterstützung von internationalen Kooperationen der bayerischen Forschungseinrichtungen
  • Ausbau der Bayerischen Forschungs- und Innovationsagentur zur effektiveren Nutzung von Förderinstrumenten des Bundes und der EU sowie für Zwecke des Technologietransfers und der Patentverwertung
  • Einrichtung von Technologietransferzentren insbesondere im Umfeld der Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  • Förderung der Einrichtung von studentischen Innovationslaboren an mehreren Hochschulen in Bayern
  • Fortsetzung der Clusteroffensive zur dauerhaften Stärkung des Wissens- und Technologietransfers und stärkeren Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft
  • Verankerung von Themen der Nachhaltigkeit als Forschungsschwerpunkte an den bayerischen Hochschulen, beispielsweise in der Energie- und Klimaforschung oder mit dem European Master´s Programme in Consumer Affairs in der Verbraucherforschung

Korrespondierende UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs)

Die Vereinten Nationen haben mit der Agenda 2030 einen Katalog mit 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) entwickelt. Die zur Bayerischen Nachhaltigkeitsstrategie korrespondierenden SDGs im Bereich Klimawandel sind:

Gesundheit und Wohlergehen; Interner Link Hochwertige Bildung; Interner Link Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum; Interner Link Industrie, Innovation und Wirtschaftswachstum; Interner Link Verantwortungsvolle Konsum- und Produktionsmuster; Interner Link

Weitere Informationen zu den UN-Zielen finden Sie hier.

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