Bayerische
Staatsregierung

Die Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie

zum Thema Gesundheit


Gesundheit hat für das Leben zentrale Bedeutung und bestimmt die Lebensqualität maßgeblich. Gesundheit gilt als das höchste Lebensgut. Die demografische Entwicklung erfordert auch in Bayern die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen unter Mitwirkung aller Beteiligten, damit das hohe Niveau der gesundheitlichen Versorgung auch künftig aufrecht erhalten werden kann.

Ziele

  • Erhalt der qualitativ hochwertigen flächendeckenden Krankenhausversorgung,
  • Erhalt einer gut ausgebauten, qualitätsgesicherten ambulanten Versorgung mit Haus- und Fachärzten,
  • Gesundheitsförderung und Prävention,
  • Ausbau des Gesundheitsstandorts Bayern auf regionaler und internationaler Ebene,
  • Stärkung der Gesundheitsforschung.

Maßnahmen

  • Bedarfsgerechte Krankenhausförderung,
  • Einrichtung von Fachprogrammen für Akutgeriatrie und Palliativversorgung im Rahmen der Krankenhausplanung und -förderung,
  • Stärkere Regionalisierung der Bedarfsplanung für ambulante Versorgung,
  • Verbesserung der Strukturen ärztlicher Berufsausübung,
  • Stärkung der Allgemeinmedizin in der Aus- und Weiterbildung,
  • Innovative Projekte der Gesundheitsinitiative zur Gesundheitsförderung und Prävention, insbesondere auf folgenden Aktionsfeldern:
    • Gesunde Ernährung und Bewegung,
    • Verantwortungsvoller Umgang mit Alkohol,
    • Prävention von psychischen Erkrankungen,
    • Gesundheit im Alter,
    • Gesunde Arbeitswelt,
    • Rauchfrei Leben,
    • Krebsprävention,
    • Männergesundheit.
  • Verschiedene Förderprogramme zum Erhalt und zur Verbesserung der ärztlichen Versorgung vor allem im ländlichen Raum,
  • Stärkung der Strukturen von Gesundheitsförderung und Prävention,
  • Vernetzung und umfassende Koordinierung der bayerischen Gesundheitsregionen, z. B. durch eine Gesundheitsagentur für die Aufgaben im Bereich der Zuständigkeit des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege
  • Internationale Abkommen mit zahlreichen ausländischen Regionen bzw. Staaten,
  • Gründung der Pettenkofer School of Public Health München (PSPH-LMU) als Zentrum der interdisziplinären Gesundheitsforschung in Jahr 2010,
  • Beteiligung des Institutes für Public Health in der Universität Erlangen am Spitzencluster-Wettbewerb des Bundesminsiteriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit dem Thema Early Health Technology Assessment in Medical Technologies.
  • Bayerische Beteiligung an allen sechs der Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung
    • Zentren für Herz-Kreislauf-Forschung,
    • Zentren für Infektionsforschung,
    • Zentren für Lungenforschung,
    • Zentren für Diabetesforschung sowie Zentren für Neurodegenerative Erkrankungen,
    • Konsortium für Translationale Krebsforschung.
      Die LMU München und die TU München sind an allen Zentren beteiligt. Weitere Partner sind das Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried und das Institut für Mikrobiologie der Bundeswehr in München.
  • Gründung des Deutschen Zentrums für Herzinsuffizienz (DZHI) als Zentrale Einrichtung von Universität und Universitätsklinikum Würzburg im Jahr 2010

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