Bayerische
Staatsregierung

Die Bayerische Nachhaltigkeitsstrategie

zum Thema Forschung

Die Erforschung der natürlichen und sozialen Grundlagen und die Entwicklung von Lösungen für bekannte oder neue Probleme ist ein Kernanliegen einer fortschrittlichen Gesellschaft, die sich auf die Ressource Wissen gründet. Denn Forschung ist die Basis für Innovationen und ein Mehr an Nachhaltigkeit.

Bayern kann die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts im Hinblick auf eine nachhaltige Entwicklung nur bestehen, wenn es den Wandel zur Wissensgesellschaft konsequent vollzieht. Voraussetzung für herausragende Forschungsleistungen im zunehmend globalisierten Wettbewerb ist eine nachhaltig solide finanzierte Forschungslandschaft, die wissenschaftliche Karrieren für junge Menschen attraktiv macht, exzellente Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach Bayern führt und allen eine attraktive Perspektive bietet.

Ziele

  • Sicherung einer Spitzenposition Bayerns im Wettbewerb als Forschungsstandort und um die Innovationsführerschaft durch Steigerung des FuE-Anteils am BIP in 2013 auf 3,2 % und im Jahr 2020 auf 3,6%
  • Gewährleistung der Freiheit der Forschung und Schaffung entsprechender Rahmenbedingungen zur bestmöglichen Entfaltung der Forschung
  • Förderung der Grundlagenforschung
  • Vorantreiben der zielgerichteten, angewandten Forschung
  • Hinwirken auf die sorgfältige Auswahl von Zukunftsfeldern und ihre solide und nachhaltige Erforschung
  • Gewinnen der besten Köpfe
  • regional ausgewogene Ausrichtung der Instrumente der Forschungs- und Innovationspolitik
  • Verstärkung der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Hochschuleinrichtungen, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Forschungseinrichtungen der Wirtschaft
  • zeitgemäße Wissenschaftskommunikation und Erzeugen eines forschungsfreundlichen Klimas in der Gesellschaft

Maßnahmen

  • Novellierung der Hochschulgesetze für erweiterte Gestaltungsmöglichkeiten und Schaffung wettbewerbsfähiger Rahmenbedingungen für die Wissenschaft.
  • weiterer Ausbau von Forschungseinrichtungen nach thematisch-strategischen Schwerpunkten und die infrastrukturelle Bestandssicherung, u.a. durch laufende Sonderprogramme der Staatsregierung.
  • Gewinnung der besten Köpfe für die Forschung durch eine gezielte Ansprache (u.a. Flexibilisierung der Berufungsverfahren), eine verlässliche persönliche Ausstattung und ein optimales Forschungsumfeld.
  • Unterstützung von internationalem Schüler- und Studierendenaustausch und von internationalen Kooperationen der bayerischen Forschungseinrichtungen.
  • Einrichtung des Hauses der Forschung als geeignete Infrastruktur für effektivere Nutzung von Förderinstrumenten des Bundes und der EU sowie für Zwecke des Technologietransfers
  • Einrichtung von Technologietransferzentren insbesondere im Umfeld der Hochschulen für angewandte Wissenschaften
  • Fortsetzung der Clusteroffensive zur dauerhaften Stärkung des Wissens- und Technologietransfers und stärkeren Verzahnung von Wissenschaft und Wirtschaft
  • Öffentlichkeitsarbeit und Förderung des gesellschaftlichen Bewusstseins zu Bedeutung und Chancen einer innovativen Forschung für den Einzelnen
  • Verankerung von Themen der Nachhaltigkeit als Forschungsschwerpunkte an den bayerischen Hochschulen, beispielsweise in der Energie- und Klimaforschung oder mit dem European Master´s Programme in Consumer Affairs in der Verbraucherforschung

Weiterführende Informationen

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